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Die total revidierte BinfV wurde vom Bundesrat gemeinsam mit der IKT-Strategie des Bundes für die Jahre 2012-2015 am 9. Dezember 2011 verabschiedet.
Der Bundesrat legt die Standarddienste einschliesslich Marktmodell fest. Für die Führung der IKT-Standarddienste wurde das ISB beauftragt.
Pro Standarddienst erstellt das ISB ein einziges zentrales Anforderungs- und Leistungserbringer-Management auf Stufe Bund. Dabei werden in Absprache mit den Departementen die abzudeckenden Funktionalitäten, das Sourcing sowie das Leistungsbezugs- und Verrechnungsmodell festgelegt und dem Bundesrat unterbreitet. Das Prinzip der Standarddienste erlaubt eine bessere Steuerung eines beträchtlichen interdepartementalen Teilbereichs der Informatik durch den Bundesrat und die Departemente und ermöglicht schliesslich auch das Nutzen von Synergien wie auch das Reduzieren der Informatikkosten.
Gemäss der vom Bundesrat verabschiedeten IKT-Strategie 2012-2015 werden seit dem 1. Januar 2012 alle bisherigen Querschnittsleistungen nach bestehenden Marktmodellen (Sourcing sowie Leistungsbezugs- und Verrechnungsmodell) als IKT-Standarddienste geführt.
Dies sind:
Für diese Standarddienste überprüft das ISB die Marktmodelle und unterbreitet diese dem Bundesrat zur Genehmigung.
Grundsätzlich künftig ebenfalls als IKT-Standarddienste geführte IKT-Leistungen sind:
Für die Büroautomation wird bis Anfang 2013, für die Infrastruktur- und Sicherheitsdienste bis Mitte 2013 durch das ISB jeweils ein Marktmodell erstellt und der Standarddienst inkl. Marktmodell dem Bundesrat unterbreitet.
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