Bundesrat genehmigt IKT-Strategie 2012-2015

Bern, 09.12.2011 - Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die IKT-Strategie des Bundes 2012-2015 verabschiedet. Er legt darin für die kommenden vier Jahre seine strategischen Ziele und Massnahmen zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) fest.

Die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) bietet umfassende Möglichkeiten, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltung zu steigern. Abgestimmt auf den vierjährigen Rhythmus der Legislaturplanung hat der Bundesrat seine IKT-Strategie erneuert und die strategischen Ziele und Massnahmen für die Nutzung der IKT von 2012 bis 2015 in der Bundesverwaltung festgelegt.

Stossrichtungen der neuen Strategie

Der Bundesrat will für die Bundesverwaltung eine leistungsstarke, wirtschaftliche und zukunftsgerichtete IKT-Infrastruktur. Einsparungen werden durch weitere Steigerungen in der IKT-Effizienz angestrebt. Fokussiert auf Kernkompetenzen sollen die internen IKT-Leistungserbringer ihre Leistungen zu marktgerechten Konditionen erbringen und mit Inte­grationsleistungen einen Mehrwert für die Verwaltung erzielen. Die IKT-Leistungen sollen besser auf die Geschäftsziele ausgerichtet und Synergien umfassend genutzt werden. Dies führt dazu, dass in Zukunft mehr IKT-Leistungen extern beschafft werden und Kosten durch Standardisierung und Kooperation gesenkt werden.

Die erneuerte Strategie erfolgt im Zeitraum 2012 bis 2015 in sechs Stossrichtungen

  • die Steuerung und Führung der IKT stärken,
  • die organisationsübergreifende Kooperation verbessern,
  • sichere und mobile Arbeitsplätze ausbauen,
  • einen Datacenter-Verbund erreichen,
  • die leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur weiter entwickeln und
  • zentral geführte IKT-Standarddienste aufbauen.

Umsetzung

Die Strategie wird in den nächsten vier Jahren mit Projekten und Massnahmen umgesetzt. So sollen z.B. Portfolios übergreifend geführt, ein strategisches Controlling zuhanden des Bundesrates entwickelt, departementsübergreifende Standarddienste aufgebaut, Datentransportdienste auf dem Markt beschafft, das mobile Arbeiten erleichtert und die Sprachkommunikation in die Büroautomation integriert werden. Die Umsetzung wird in einem Masterplan konkretisiert, der Meilensteine definiert und Verantwortlichkeiten festlegt. Er wird dem Bundesrat im Frühjahr 2012 unterbreitet.


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Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes
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Letzte Änderung 03.10.2015

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