Geschäftsverwaltung GEVER

Der Begriff GEVER steht in der Bundesverwaltung als Abkürzung für die elektronische Geschäftsverwaltung.
Mit der Einführung der GEVER in der Bundesverwaltung werden alle geschäftsrelevanten Informationen elektronisch geführt, welche die Verwaltungseinheiten im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags erstellen oder erhalten. GEVER erleichtert die Geschäftstätigkeit und unterstützt den vollständigen Lebenszyklus von Dokumenten von ihrer Entstehung über die Nutzung, Speicherung, Aussonderung bis zur Archivierung oder Vernichtung. GEVER bildet aber auch die Voraussetzung für durchgängige und automatisierte organisations- und systemübergreifende Geschäftsabläufe.

Programm GENOVA

Unter der Leitung der Bundeskanzlei (BK) wird zurzeit mit dem Programm «GENOVA» in der Bundesverwaltung die elektronische Geschäftsverwaltung bis 2020 flächendeckend eingeführt. Zum Einsatz kommt ein Produkt, welches der Bund mittels WTO-Ausschreibung beschafft hat.

Zentrale Führung und Leistungserbringung der GEVER

Der Bundesrat hat am 29. Juni 2016 beschlossen, GEVER künftig als Standarddienst zu führen und hat das Marktmodell verabschiedet. Darin ist festgelegt, dass die Bundeskanzlei GEVER ab sofort bis zum Programmende zentral führt. Als Leistungserbringer ist das ISCeco im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) bereits bestimmt.

GEVER als IKT-Standarddienst

Parallel zu Bereitstellung der neuen GEVER überarbeitet das ISB die IKT-Vorgaben zur GEVER. Da GEVER eine Informatikleistung ist, welche die Verwaltungseinheiten des Bundes in gleicher oder ähnlicher Funktionalität und Qualität benötigen und somit zentral angeboten werden könnte, erarbeitet das ISB im Auftrag des Bundesrates ein Marktmodell zur zentralen Führung der GEVER (IKT-Standarddienst GEVER).

GEVER-Vorgaben

Letzte Änderung 01.03.2018

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https://www.isb.admin.ch/content/isb/de/home/themen/bundesarchitektur/schwerpunkte/geschaeftsverwaltung_gever.html