Netzwerke des Bundes

Datenkommunikationsnetzwerke bilden eine essentielle technische Grundlage für die Übertragung von Daten innerhalb der Bundesverwaltung sowie zwischen der Bundesverwaltung und ihren Kommunikationspartnern wie die Kantone oder Betreiber kritischer Infrastrukturen. In der Bundesverwaltung werden diese Netzwerke sowohl für die klassischen Verwaltungstätigkeiten wie auch für kritische Systeme wie die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen entlang der Nationalstrassen oder für die militärische und zivile Führungskommunikation eingesetzt.

 

Strategie Netzwerke des Bundes

Um die bestehenden und geplanten Datenkommunikationsinfrastrukturen optimal zu nutzen, wurde das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Departementen und der Bundeskanzlei eine Strategie «Netzwerke des Bundes» auszuarbeiten. Diese hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 21. November 2018 gutgeheissen.

 

Ein wichtiges Element dieser Strategie bildet die Einführung des «Portfolio der Datenkommunikationsinfrastrukturen des Bundes» sowie die Grundsätze zu dessen Anwendung. Das Portfolio definiert, welche bundeseigenen drahtgebundenen Datenkommunikationsinfrastrukturen notwendig sind und durch welche bundesinternen IKT-Leistungserbringer diese betrieben werden sollen. Mit der Führung eines Portfolios können Synergien genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden. Ausserhalb dieses Portfolios dürfen keine weiteren bundeseigenen Datenkommunikationsinfrastrukturen zur Vernetzung von Standorten aufgebaut oder modernisiert werden, d.h. die entsprechenden Datenkommunikationsdienste müssen auf dem Markt bezogen werden.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 14.01.2019

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