Open Source

Die IKT-Strategie der Bundesverwaltung verlangt, dass die Dienstleistungen der Informatik wirtschaftlich und in einwandfreier Qualität erbracht sowie vorausschauend geplant werden und die Interoperabilität sichergestellt ist. Open Source Software (OSS) kann dazu einen Beitrag leisten, sofern gewisse Voraussetzungen geschaffen sind. Ein angemessener Einsatz kann den Handlungsspielraum der Bundesverwaltung vergrössern, beispielsweise durch Reduktion der Abhängigkeit von marktdominierenden Herstellern.  

Standortbestimmung zur OSS-Strategie

In Erfüllung des Postulats 14.3532 von Nationalrätin Edith Graf-Litscher «Open Source in der Bundesverwaltung. Standortbestimmung und Ausblick» nahm der Bundesrat am 22. März 2017 eine Standortbestimmung zur geltenden OSS-Strategie vor. Der Bericht zur Beantwortung des Postulats liefert einen Überblick zum heutigen Einsatz von OSS in der Bundesverwaltung sowie einen Ausblick auf die weiteren notwendigen Schritte. Der Bericht zeigt auf, dass OSS heute in richtigem Ausmass eingesetzt wird. Grundlage für den Entscheid, ob in der Bundesverwaltung Open-Source-Software oder lizenzierte Software eingesetzt wird, ist die Betrachtung der Gesamtkosten einer Informatikanwendung über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Dies verlangt die bestehende «OSS-Strategie in der Bundesverwaltung» aus dem Jahr 2005. Damit wie in der OSS-Strategie angestrebt die Gleichbehandlung von OSS und lizenzierter Software sichergestellt ist, wurden die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bundesverwaltung entsprechend angepasst und Richtlinien für die Beschaffungsstellen erstellt. Um die «OSS-Strategie in der Bundesverwaltung» den heutigen Gegebenheiten anzupassen, hat der Bundesrat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, diese bis spätestens 2018 zu überarbeiten.

OSS-Strategie des Bundes

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Letzte Änderung 02.05.2018

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