Stammdatenverwaltung

Die gemeinsame Stammdatenverwaltung ist ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der digitalen Transformation der Behörden. Sie ermöglicht, dass Bürgerinnen, Bürger sowie Unternehmen ihre Daten der Verwaltung nur einmal bekannt geben müssen («Once-only») und somit entlastet werden. Ausserdem erlaubt sie den Behörden, ihre Leistungen effizienter und kundenorientierter zu erbringen. Mehrfach genutzte Stammdaten sollen künftig unter Beachtung des Datenschutzes gemeinsam bewirtschaftet und Verwaltungen aller föderalen Ebenen sowie weiteren berechtigten Kreisen zur Nutzung bereitgestellt werden.

 

Strategie für den Ausbau einer gemeinsamen Stammdatenverwaltung des Bundes

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Dezember 2018 die «Strategie für den Ausbau einer gemeinsamen Stammdatenverwaltung des Bundes» gutgeheissen. Die Strategie legt Ziel, Grundsätze, Umsetzungskonzept und Massnahmen der künftigen, gemeinsamen Stammdatenverwaltung fest, wobei der Fokus vorerst auf die Unternehmensstammdaten gelegt werden soll. Sie legt zudem für den Bund auch die Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Kantonen.

Massnahmen und Aufträge

Gemeinsam mit der Verabschiedung der Strategie hat der Bundesrat folgende Massnahmen und Aufträge festgelegt:
Laufende und geplante Vorhaben, die bereits wichtige Elemente der gemeinsamen Stammdatenverwaltung adressieren, sollen auf die Ziele der vorliegenden Strategie ausgerichtet werden. Ausserdem sollen die Geschäftsprozesse, in welchen Unternehmensstammdaten bewirtschaftet und genutzt werden, systematisch erhoben und darunter diejenigen identifiziert werden, die sich für eine gemeinsame Stammdatenverwaltung eignen. Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) wurde beauftragt, bis Ende 2019 die für die gemeinsame Stammdatenverwaltung nötigen allgemeinen Rechtsgrundlagen abzuklären.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 14.01.2019

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https://www.isb.admin.ch/content/isb/de/home/themen/bundesarchitektur/schwerpunkte/stammdatenverwaltung.html