Programm IAM Bund

Zur Wahrnehmung ihrer Geschäftsaufgaben betreibt die Bundesverwaltung zahlreiche Informationssysteme. Bei den meisten ist es entscheidend, wer auf welche Informationen welchen Zugriff hat. Die Identitäts- und Zugriffsverwaltung Bund (IAM Bund) sorgt dafür, dass die richtigen Personen und Anwendungen zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Zugriff erhalten.

Start des Programms

Mit dem stets wachsenden Umfang der Nutzung von Informationen über die Organisationsgrenzen hinweg können die Anforderungen an Schutz und Funktionalität nur noch mit übergreifend koordinierten Services effizient gewährleistet werden. Aus diesem Grund hat der Informatikrat Bund (IRB) am 30. Mai 2011 aufgrund eines Analyseberichte beschlossen, eine zentrale IAM-Lösung anzustreben und das ISB beauftragt, ein Programm zu starten.

Programmende 2016

Im Verlaufe des Programms IAM Bund sind viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen und Ergebnisse erarbeitet worden. Am 15. Dezember 2016 wurde das Programm IAM offiziell abgeschlossen. 

Teilstrategie IAM

Mit der am 9. Dezember 2011 vom Bundesrat verabschiedeten IKT Strategie des Bundes 2012-2015 ist das ISB zudem beauftragt worden, eine bundesweite «Teilstrategie IAM» zu erarbeiten.

Standarddienst IAM V1

Am 13. Dezember 2013 hat der Bundesrat IAM als Standarddienst festgelegt und dessen Marktmodell Version 1.0 (IAM V1) verabschiedet. Dieses legt die Grundlage für eine verlässliche IAM-Infrastruktur und bildet die Basis für die Umsetzung der künftigen Entscheide aus dem Programm IAM Bund.

Standarddienst IAM V2

Mit dem 2014 gestarteten Programm IAM Bund wurde evaluiert, wie die verschiedenen dezentral eingesetzten IAM-Lösungen der Bundesverwaltung zum bestehenden Standarddienst IAM V1 hinzu und somit zu einem abgestimmten Gesamtsystem zusammengeführt werden können. Auf Basis der Ergebnisse hat das ISB in Zusammenarbeit mit den Departementen und der Bundeskanzlei den erweiterten Standarddienst IAM erarbeitet.
Dieser wurde am 29. Juni 2016 vom Bundesrat verabschiedet und soll bis 2020 umgesetzt werden. Ziel ist, den bestehenden in den erweiterten Standarddienst zu überführen und damit die IKT langfristig auf ein Gesamtsystem IAM Bund auszurichten, die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung des Gesamtsystems sicherzustellen und schliesslich den Einsatz von IAM möglichst wirtschaftlich zu betreiben.
 

 

 

Letzte Änderung 08.01.2018

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