Programm SUPERB23

Die Bundesverwaltung setzt seit vielen Jahren SAP ein, um ihre Supportprozesse (Finanzen, Personalmanagement, Beschaffung und Logistik) durch IKT-Applikationen zu unterstützen. Zudem werden SAP-Module teilweise auch in anderen Bereichen der BVerw eingesetzt. Diese sowie weitere Drittsysteme sind über Schnittstellen mit dem Kern-SAP-ERP-System mehr oder weniger eng verbunden.

Die Firma SAP hat der Bundesverwaltung mitgeteilt, dass die aktuell eingesetzte SAP-Version «ERP Suite ECC6» per Ende 2025 weder weiterentwickelt noch weiter unterstützt wird. Die Bundesverwaltung musste daher ihre Strategie im ERP-Bereich (Enterprise-Resource-Planning) überdenken, die möglichen Alternativen sowie die Beschaffung prüfen und den Migrationspfad definieren.

Strategie «ERP-IKT 2023»

Am 1. Juni 2018 hat der Bundesrat die Strategie «ERP-IKT 2023» zur Kenntnis genommen. Diese sieht vor, dass im Jahr 2023 die zentrale Bundesverwaltung die Supportprozesse optimiert, integriert, für die weitere Digitalisierung vorbereitet und die die Supportprozesse unterstützenden sowie die einsatzrelevanten SAP-Systeme vollständig erneuert hat. Das einsatzrelevante System des VBS soll m Krisenfall rasch abgekoppelt und unabhängig betrieben und genutzt werden. Ebenfalls sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Fachanwendungen sich erneut über standardisierte Schnittstellen an die Supportprozess-Systeme anschliessen und von den Supportprozess-Funktionalitäten profitieren können. 

Umsetzung mit zwei Programmen

Die Umsetzung der neuen SAP-Umgebungen erfolgt für die zivile Bundesverwaltung im Programm «SUPERB23» und für die einsatzrelevanten SAP-Systeme der Armee im Programm «ERPSYSVAR». Die Koordination der beiden Programme wird über «SUPERB23» sichergestellt. 

Letzte Änderung 03.02.2019

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