Sicherheit liegt in Ihren Händen!

Praktisch alle Lebensbereiche sind heute von Informatik geprägt. Dies erleichtert uns viele Tätigkeiten, birgt aber auch Gefahren. Mit Ihrem korrekten Verhalten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit von Daten und Infrastruktur. Astronaut «Cybie» und sein Trabant «Digi», die Stars der neuen Sensibilisierungskampagne für die Informatiksicherheit in der Bundesverwaltung, geben Ihnen hilfreiche Tipps dazu. 

Meins!

Auf folgende Punkte sollten Sie im Umgang mit dienstlichen und privaten IKT-Mitteln und Daten achten:

Hard- und Software vom Bund - eine sichere Sache

Bei Stellenantritt oder auch zu einem späteren Zeitpunkt erhalten Sie von der Bundesverwaltung alle für Ihre Arbeit erforderlichen IKT-Geräte und Materialien. Dies betrifft sowohl Hardware als auch Software. Sämtliche zur Verfügung gestellten IKT-Mittel sind durch die Bundesverwaltung geprüft und erfüllen die entsprechenden Sicherheitsanforderungen.

Nehmen Sie keine Veränderungen an IKT-Mittel des Bundes vor

Die IKT-Mittel des Bundes sind für eine sichere Nutzung konfiguriert und dürfen von Mitarbeitenden nicht verändert werden! Notwendige Einstellungsänderungen, Deinstallationen und Installationen werden von dazu autorisierten Personen bei Ihrem Leistungserbringer vorgenommen.
Nur so kann gewährleistet werden, dass die Sicherheitseinstellungen aktuell und korrekt sind. Auch kann so bei Support-Anfragen und Sicherheitsproblemen schneller eine Lösung gefunden werden.

Setzen Sie am Arbeitsplatz keine private Hardware und keine privaten Programme ein

Die Nutzung von privaten Geräten am Arbeitsplatz birgt Gefahren und mögliche Sicherheitslücken. So können beispielsweise nicht geeignete oder unzureichend gesicherte Notebooks für Hacker als Einfallstor für Schadsoftware sowie für Zugriffe auf Daten und Anwendungen dienen. Private Geräte könnten damit den sicheren Betrieb der Bundesinformatik empfindlich stören.
Für die dienstliche Nutzung von privaten Smartphones (iPhones) ist der Einsatz von Mobile Device Management (MDM) eine sichere Lösung. Damit sind die dienstlichen Daten geschützt.
Externe Speicher, wie etwa ein USB-Stick, kann Schadsoftware automatisch und unbemerkt auf dem PC installieren. Achten Sie darauf, dass Sie nur externe Datenträger der Bundesverwaltung an Ihre dienstlichen Geräte anschliessen.

Trennen Sie geschäftliche von privaten Daten

Speichern Sie keine dienstlichen Informationen auf privaten Datenträgern.

Setzen Sie die berufliche E-Mail-Adresse nicht für private Zwecke ein

Beim E-Mail-Verkehr soll zwischen Privatem und Beruflichem getrennt werden. Deshalb dürfen beispielsweise dienstliche E-Mail-Adressen nicht für private Zwecke verwendet werden. Aber auch private E-Mail-Accounts sollten Sie nicht für Angelegenheiten des Bundes einsetzen. Für ein Login in einen Onlineshop, die Teilnahme an einem Wettbewerb oder eine Anmeldung in Sozialen Medien für die private Nutzung müssen Sie also ausschliesslich Ihre private E-Mail-Adresse verwenden. So kann verhindert werden, dass Ihre dienstliche E-Mail-Adresse von Hackern missbraucht oder für Spam-Mails verwendet wird. Zudem würde bei einem beruflichen Wechsel - und somit mit der  eaktivierung der beruflichen E-Mail-Adresse - auch der Zugang zu allen privaten Konten, die Sie mit dieser E-Mail-Adresse gemacht haben, verunmöglicht.

Verwenden Sie ausschliesslich sichere private IKT-Mittel

Werden für die Arbeit - etwa im Home-Office - private IKT-Mittel eingesetzt, müssen diese dem Schutzbedarf des Bundes entsprechen. Dies gilt sowohl für Hard- als auch für Software. Insbesondere bei der verwendeten Software ist darauf zu achten, dass die Systeme stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Installieren Sie deshalb regelmässig Updates der Software und Betriebssysteme, um zu verhindern, dass bestehende Sicherheitslücken nicht oder zu spät geschlossen werden. Und vergessen Sie einen wirksamen und aktuellen Virenschutz nicht!

So verhalten Sie sich richtig:

 

Hinweis:
Die Kampagne IKT-Sicherheit richtet sich an die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung. Viele Information und Hinweise gelten jedoch auch für Anwenderinnen und Anwender außerhalb der Bundesverwaltung.

Letzte Änderung 12.03.2020

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